Pacht-Ordnung - Kleingartenverein-Gersthofen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Pacht-Ordnung

Pacht- und Gartenordnung
Kleingartenverein – Gersthofen e. V.


1. Pacht und Pachtzins:
a) Die Verpachtung erfolgt durch den Vorstand nur an Mitglieder (§ 3). Zum
Pächter gehören nur die in seinem Haushalt lebenden Familienmitglieder.
b) Unterpacht und teilweise Überlassung von Gärten oder Gartenanteilen ist nur
an Personen mit Mitgliedsausweis erlaubt. Vereinsfremde Personen mit dürfen
dem Pächter nur während seiner Anwesendheit helfen.
c) Der Jahresbeitrag sowie Pachtzins und Umlage werden im Januar per
Einzugsverfahren erhoben.

2. Kündigung
a) Durch den Pächter:                                                                                            
Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres. Bei
Kündigung wird der Garten vom Verein geschätzt. Die Schätzgebühr wird wie folgt berechnet: Bis zu einem Schätzwert von 1500 € beträgt die Gebühr 30 €, über 1500 €
beträgt die Gebühr 2% vom Schätzwert.
Die festgesetzte Ablösesumme ist bindend.
b) Durch den Verein:                                                                                            
Der Garten kann fristlos gekündigt werden, wenn der Pächter trotz
wiederholter Mahnung gegen die Satzung oder die Pacht- und Gartenordnung
verstößt.

3. Garten- und Wegepflege:                                                                                            
Die Gärten sind ständig in bester Ordnung zu halten. Angrenzende Wege sind bis zur
Mitte instand und unkrautfrei zu halten. Auf gärtnerischen Schmuck ist in
Allgemeininteresse größter Wert zu legen.

4. Schädlingsbekämpfung und Baumpflege:                                                                     
Auf Schädlingsbekämpfung ist größter Wert zu legen. Bei massenhaftem Auftreten
sollte der Fachberater zu Rate gezogen werden. Für Spritzungen und Einhaltungen der
Vorschriften – siehe Beipackzettel – ist der Pächter verantwortlich.

5. Einfriedung:                                                                                                                  
Als Zaunmaterial sind zugelassen: Maschendraht und lebende Hecken. Stacheldraht ist
verboten. Höhe der Innenzäune höchstens 1,20 m , bei Zwischenzäunen 1,00 m.
Letztere können auch ganz entfallen. Hecken dürfen oben höchstens 40 cm breit sein.

6. Bauliche Einrichtungen
a) In jedem Garten darf nur ein Aufbau über 1,00 m Gipfelhöhe errichtet werden.
Der An- oder Umbau alter Lauben und der Neubau muss vor Baubeginn vom
Vorstand schriftlich genehmigt werden.
b) Fernsehantennen oder Satellitenschüsseln sind im Garten unzulässig; auch sind
Schwimmbecken nicht kleingartengemäß. Zierteiche dürfen 1 % der
Gartenfläche nicht überschreiten. Als Toiletten sind nur Camping- oder
Trocken- WC zulässig.
c) Treibhäuser aus Glas oder Gitterfolie dürfen nur mit Satteldach aufgestellt
werden und die Maximalhöhe von 2,20 m und Grundfläche von 6 qm nicht
übersteigen. Sonstiger beweglicher Wetterschutz über 1,00 m ist nach
Beendigung der Vegetationsperiode zu entfernen.



7. Kleintierhaltung:                                                                                                            
In sämtlichen Kleingärten ist jeder Tierhaltung verboten. Werden Haustiere, z. B.
Hunde oder Katzen mitgebracht, so ist sicherzustellen, dass keine Belästigung Dritter
eintritt.

8. Bepflanzung der Gärten:
a) Bei Anpflanzungen von Gehölzen müssen die Bestimmungen des BOB
beachtet werden. In den bayrischen Bestimmungen gelten als Mindestabstand
von der Grenze für Gehölze die über 2,00 m hoch werden, mindestens 2,00 m,
für Gehölze bis zu 2,00 m Höhe mindestens 0,50 m.
b) Einzelkulturen dürfen nicht mehr als ein Drittel(1/3) der Gartenfläche
einnehmen.
c) Waldbäume und Zierhölzer über 3,00 m sind nicht gestattet.

9. Erntegut:                                                                                                                       

Die Erzeugnisse des Gartens dienen nur dem Eigenbedarf der Familie des Pächters.
Gewerbsmäßig gärtnerische und nichtgärtnerische Nutzung des Gartens und der
Baulichkeiten ist verboten.

10. Ablagerung von Material und Dünger:                                                                        
Die Ablagerung von Material und Dünger jeder Art ist außerhalb des eigenen Gartens
bis höchstens 14 Tage an einem vom Abschnittsleiter festgelegten Platz erlaubt.
Entstandene Schäden an den Wegen sind umgehend zu beseitigen.



 


 

           


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü